Der Heizkalender
ein Engagement für die Nachhaltigkeit
Kurz zusammengefasst über den Heizkalender:
- Wir haben in unserer Heizungssteuerung automatische Vorheizzeiten gemäß aktueller Außentemperatur, Zieltemperatur und aktueller Raumtemperatur.
Die Berechnung macht unsere Heizkalender Software selber. - Auch das Ende der Heizzeit ist durch unseren Heizkalender bestimmt. Bei unserem Gottesdienstraum (Fußbodenheizung) hören wir schon 60min vor Ende der Veranstaltung auf zu heizen. Bei normalen Räumen sind es 30min.
- Wir steuern mit Vorlauf/Nachlauf Zeiten nur, ab wenn der Raum wirklich benutzt wird (Gottesdienst Raum für Probe des Musikteams 1h früher). Foyer 1h nach dem Gottesdienst (Aufräumen, Beisammensein etc.). Auch ein Sonderfall ist bei uns die Gebetsgemeinschaft vor dem Gottesdienst, auch hier wird 30min vor Gottesdienstbeginn die gewünschte Raumtemperatur erreicht.
- Zudem werden zu einem primären Raum (Gottesdienstraum) andere Räume automatisch zugebucht, für die wir keine Ressourceneinträge haben, z.B. WCs, Foyer etc.
- Bei Buchungen wie dem Reinigungsdienst (keine Heizung gewünscht) wird im Ressourcentext ein spezieller Befehl „Nicht Heizen“ hinterlegt. Dann ist der Raum belegt durch den Putzdienst, aber geheizt wird nicht.
Die Zeit der Resource Buchung gibt bei uns die „echte“ Heizzeit an. Also ab wann er benutzbar und bis wann er benutzbar sein soll.
Bei unseren „normalen“ Terminen sind Kalendereintrag und Ressourcen Eintrag identisch.
Das Prinzip ist bei uns: Jemand, der eine Buchung für einen Kalender/Ressource macht sollte möglichst wenig dazu „denken/verwalten“.
Wir benutzen eine CCU (Homematic).
Siehe https://forum.church.tools/topic/11601/heizungssteuerung-mit-churchtools-und-der-homematic-ccu3-raspberrymatic





Warum Homematic?
Homematic ist ein deutsches Smart-Home-System der Firmengruppe eQ-3 / ELV. Es ist zwar etwas teurer als ZigBee und vergleichbare Systeme und bislang nur eingeschränkt mit anderen Systemen kompatibel; möglicherweise verbessert sich dies künftig durch die offene Szene rund um die OpenCCU.
Ein großer Vorteil ist, dass das System bidirektional arbeitet: Schalter erhalten beispielsweise eine Rückmeldung, ob ein Aktor tatsächlich geschaltet wurde, und dieser Status ist auch in der Software sichtbar. Darüber hinaus zeichnet sich Homematic durch eine hohe Stabilität und gute Verarbeitungsqualität aus.
Die Geräte sind nicht nur an ihrer Zentrale angebunden, sondern sie können unabhängig von ihr direkt miteinander kommunizieren. Dadurch bleiben grundlegende Funktionen selbst bei einem Ausfall der Zentrale erhalten. Außerdem ist das System sehr offen zum Implizieren eigener Programme – das bildet die Grundlage für unseren Heizkalender.
Homematic ist zudem ein weit verbreitetes System mit einer großen und aktiven Community im Internet, die zahlreiche Hilfen, Tipps und Unterstützung bei Fragen bietet.
Trotzdem bin ich offen für andere Smart-Home-Systeme und würde deren Anbindung an den Heizkalender grundsätzlich unterstützen. Bitte kontaktieren Sie Helmut@Diedrichs.de.
Beschaffung der Geräte:
Die Homematic-Geräte gibt es im Baumarkt und und im Fachhandel zu kaufen. Unter einschränkenden Bedingungen (kein Umtausch, keine Kleinmengen) kann ich Ihnen Sonderkonditionen einräumen und die Geräte sehr preiswert zukommen lassen.
Heizkalender Schnittstellen:
-) ChurchTools (per API oder ICS )
-) Google-Kalender (per API oder ICS )
-) ChurchDesk (per spezieller ICS)
-) allen Systemen, die eine ICS / iCAl- Schnittstelle haben
In der Anleitung finden sich Beispiele zu:
Google-Kalender,
Outlook im Web (Outlook.com / Microsoft 365 Web),
Exchange-Server,
WISO MeinVerein,
ClubDesk,
ChurchDesk,
ChurchTools,
Excel (indirekt)
